Mittwoch, 25. Oktober 2017

Impression

„Genervte Schüler, gestresste Lehrer und gelangweilte Eltern, die abends lieber
etwas auf dem Lukasmarkt getrunken hätten. Das war der Tag der offenen Tür
am Megina Gymnasium am vergangenen Samstag. Besonders der Markt der
Ideen war in meinen Augen verbesserungswürdig. In jedem Raum wurden
verschiedene Fächer am Gymnasium vorgestellt, die im Prinzip alle gleich
aussahen: Tolle Austauschprogramme, monotone Plakate und Menschenleere.
Bei Wahlpflichtfächern wie Latein, Französisch oder Informatik mag es ja noch
sinnvoll erscheinen, ein solches Fach vorzustellen. Aber wofür brauch man einen
Solchen Raum für Deutsch, Mathe und Englisch? Genau so lief es in der
Turnhalle. Dort hatten verschiedene Gruppen die Möglichkeit etwas vorzuführen.
Das ist auch eventuell noch ganz unterhaltsam, wenn nicht jedes Lied gefühlt fünf
Mal in zwei verschiedenen Tonarten gespielt wird. Ist es da nicht möglich sich
untereinander abzusprechen oder wird am Megina Gymnasium Kommunikation
nicht so großgeschrieben. Deshalb interessierte sich der Großteil des Publikums
nicht für den Auftritt, sondern lieber für ihre Handys. Erst als die Lehrerbandspielte, kamen viele Leute in die Halle und machten Stimmung. Insgesamt fand
ich diese Veranstaltung alles andere als gelungen und das nicht nur aus
Perspektive der Schüler, sondern auch aus der der Viertklässler, die eventuell
mal diese Schule besuchen möchten. Bei mir und bei vielen anderen aus meiner
damaligen Klasse war klar, dass wir auf dieses Gymnasium gehen möchten und
nicht auf die Realschule, die uns zweimal im Jahr auf einen Spiel&Spaß Tag
eingeladen hatte. Brauchen wir wirklich solch eine Veranstaltung?“




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